GESCHICHTE

Seit der Gründung im Jahre 1904 durch Johannes Wall, hat
sich im Laufe eines Jahrhunderts die Firma Wall von einer kleinen Buchbinderei zum Spezialisten in den Bereichen Büro- und Schulbedarf sowie Papeterie entwickelt.
Zwei Weltkriege, aber auch die Zeit des Wirtschaftswunders hat das Haus in der Marktstraße 22 erlebt. Viel Geschick und Fleiß waren erforderlich, um das Unternehmen in über 100 Jahren kontinuierlich auszubauen. Voraussetzung dafür waren neben dem Vertrauen, das ein großer Kundenstamm dem Hause Wall entgegenbrachte, auch der Einsatz der früheren und heutigen Mitarbeiter.
Nachdem die letzte Baumaßnahme am Gebäude im Jahre 1955 durchgeführt wurde, entschlossen sich Kurt Wall und Jürgen Doll im Jahr 1997, das Gebäude umzubauen und grundlegend zu sanieren. Ihr Entschluss basierte auf der Tatsache, dass dadurch zum einen die über 300 Jahre alte, denkmalgeschützte Bausubstanz dringende Erhaltungsmaßnahmen erfahren würde und dass zum anderen eine Ladenerweiterung sowie ein Ausbau der seit 1960 leer stehenden oberen Etage erforderlich war.
Das stattliche, dreigeschossige Bauwerk kann mit seiner klassizistischen Architektur auf eine abwechslungsreiche Vergangenheit zurückblicken und ist seit 1990 Kulturdenkmal.